Montag, 5. Dezember 2016 suchen

Pflichtangaben einer Rechnung

 

gesetzliche Erfordernisse an eine Rechnung

Folgende Pflichtangaben sind für eine richtige Rechnung notwendig (gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz):
  1.   Name und Anschrift des Rechnungsstellers
  2.   Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) müssen zusätzlich die Rechtsform, den Sitz, die Firmenbuchnummer und das Firmenbuchgericht angeben
  3.   Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  4.   genaue Menge und Bezeichnung der Waren bzw. Art und Umfang der Dienstleistungen
  5.   Tag/Zeitraum der Lieferung oder sonstigen Leistung (Leistungsdatum)
  6.   Entgelt für die Lieferung/sonstige Leistung und der anzuwendende Umsatzsteuersatz bzw. bei Steuerbefreiung ein Hinweis (z.B. für Kleinunternehmer)
  7.   der auf das Entgelt entfallende Steuerbetrag
  8.   Ausstellungsdatum
  9.   eindeutige fortlaufende Nummer
  10.   Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) des Rechnungsstellers
  11.   UID-Nummer des Leistungsempfängers, falls bekannt. (bei Rechnungen mit einem Gesamtbetrag über € 10.000,-- inkl. USt verpflichtend, ebenso bei Reverse Charge)
  12.   bei Anwendung der Differenzbesteuerung hat ein Hinweis auf diese zu erfolgen

 

Wann müssen Sie als Unternehmer eine Rechnung ausstellen?

Als Unternehmer sind Sie verpflichtet eine Rechnung zu schreiben:

  • auf Verlagen des Kunden, egal ob Privat oder Unternehmer.
  • bei sonstigen gesetzlichen Aufzeichnungspflichten (z.B. Gastronomie).
  • bei Umsätze an andere Unternehmen.
  • bei steuerpflichtige Umsätzen im Zusammenhang mit einem Grundstück auch bei Privatpersonen

Wie viel Zeit hat man um ein Rechnung zu schreiben?

Sie haben der Verpflichtung zur Rechnungsausstellung spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung des Umsatzes nachzukommen. 

 

Konsequenzen einer nicht ordnungsgemäßen Rechnungslegung

Nur eine Rechnung die den obigen Bestimmungen entspricht, berechtigt den Rechnungsempfänger zum Vorsteuerabzug. Falls Sie  keine ordnungsgemäße Rechnungen legen, können Sie zivilrechtlich auf Schadensersatz verklagt werden.
 
Falls der Rechnungsaussteller nicht oder nicht richtig in der Rechnung bezeichnet wird und auch im Nachhinein nicht namhaft gemacht werden kann, kann die Abzugsfähigkeit der Zahlung als Betriebsausgabe verweigert werden. Dies soll Scheinrechnungen unterbinden.
 

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